Die Kriminalpsychologie des Serienmordes
Lydia Benecke mit neuem Programm im Weißenfelser Kulturhaus
Wer etwas über die Intentionen von Serienmördern wissen möchte, ist bei Lydia Benecke am 31. Mai 2026 genau richtig, Die Kriminalpsychologin betrachtet bei ihrem Auftritt im Weißenfelser Kulturhaus die komplexen Zusammenhänge solcher Straftaten und erklärt anhand von Fallbeispielen den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand zum Thema „Serienmord“. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr, Einlass ist ab 17:30 Uhr. Karten für 40,45 Euro inkl. Vorverkaufsgebühren gibt es in der Touristinformation Weißenfels am Markt 3und über eventim.de.
Die Autorin mehrerer Bücher, darunter „Auf dünnem Eis. Die Psychologie des Bösen“, blickt an dem Abend mit ihrem Programm „Die Kriminalpsychologie des Serienmordes“ tief in die Abgründe der menschlichen Seele, insbesondere in die von Serienmördern.Die meisten Menschen können und möchten sich nicht vorstellen, einen anderen zu töten. Daher erscheint es umso unbegreiflicher, warum eine kleine Gruppe von Menschen sich immer wieder entscheidet, genau dies zur Befriedigung eigener Bedürfnisse zu tun. Seit Jahrzehnten wird erforscht, welche psychologischen Faktoren Menschen, die Serienmorde begehen, von anderen unterscheiden. Welche Motive stecken hinter ihren Taten? Was kann dazu beitragen, solche Taten zu verhindern? Obwohl das gesellschaftliche und mediale Interesse an Serienmorden seit Jahrzehnten groß ist, wissen nur wenige, dass Serienmorde international seit vielen Jahren rückläufig sind. Auch hierfür gibt es wissenschaftlich fundierte Erklärungsansätze.