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Wussten Sie schon, dass...

Ohne Weißenfels kein Händel

Ende des 17. Jahrhunderts reiste der Leibarzt des Herzogs von Sachsen-Weißenfels in die
Saalestadt, und er hatte seinen Sohn dabei.
Während der Vater beruflichen Verpflichtungen nachging, tat der Sprössling, was Kinder so tun: Er spielte. Allerdings nicht irgendwie, irgendwo und irgendwas, sondern auf der Orgel der Schlosskirche.
Worauf hin der begeisterte Herzog den widerstrebenden Vater zur musikalischen Förderung des kleinen Georg Friedrich Händel verpflichtete …


Königliches Blut

Ganz in der Nähe, bei Lützen, tobte eine der verhängnisvollsten und blutigsten Schlachten des
dreißigjährigen Krieges. Den dabei tödlich verwundeten Schwedenkönig Gustav II. Adolf brachte man ins Weißenfelser Geleitshaus, wo sein Leichnam obduziert wurde.

Als schauerliches Zeugniss überdauerte ein königlicher Blutfleck im Erkerzimmer dieses Hauses die Jahrhunderte – bis heute.