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Heinrich Schütz außer Haus I: Weißenfelser Schütz-Quellen

Kabinettausstellung des Heinrich-Schütz-Hauses im Foyer (1. OG) des barocken Rathauses der Stadt Weißenfels

Datum:

06.10.2026

Uhrzeit:

13:00 bis 17:30 Uhr

Ort:

Rathaus

Markt 1
06667 Weißenfels

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Die erste Ausstellung des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels nach seiner baubedingten Schließung im April 2026 zeigt wichtige Quellen zur Familie von Heinrich Schütz, die in Weißenfelser Kirchen-, Museums- und Archivbeständen schlummern, darunter den Kaufvertrag für das Heinrich-Schütz-Haus von 1651, ausgewählte Stadtrechnungen und Kirchenbücher mit Taufeinträgen sowie den einen oder anderen Schütz-Druck des 17. Jahrhunderts.

Das Foyer des Rathauses als Ausstellungsort eignet sich besonders gut für diese Ausstellung, denn im 1663 abgebrannten Vorgängerbau des heutigen barocken Rathauses, wirkte Heinrichs Großvater Albrecht als Ratsherr (1575, 1578 und 1582) und Kämmerer (1585 und 1588), während Heinrichs Vater Christoph hier je dreimal als Ratsherr (1591, 1594, 1597), Kämmerer (1600, 1602, 1607) und Stadtrichter (1609, 1612 und 1616) wichtige gesellschaftliche Ämter in der Stadt wahrnahm. Er war sogar zweimal selbst Bürgermeister von Weißenfels (1619 und 1622), zu einer Zeit also, als sein Sohn Heinrich bereits zum Hofkapellmeister des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen aufgestiegen war - das höchste musikalische Amt, das ein Lutheraner im deutschsprachigen Raum seinerzeit erlangen konnte.

Die Schütz-Familie und auch Heinrich Schütz selbst haben ein Jahrhundert lang hier in Weißenfels zwischen 1571 und 1672 ihre Spuren hinterlassen. Diesen spürt die Kabinettausstellung nach.