1.000 Fälle in Weißenfelser App »Du bist dein Ort« gemeldet
Über die Weißenfelser App „Du bist dein Ort“ wurde am 15. Juli 2024 der tausendste Fall gemeldet. Mit der Applikation fürs Smartphone wird es Bürgerinnen und Bürgern seit Anfang Juni 2023 auf einfache Weise ermöglicht, den Mitarbeitern der Stadtverwaltung Probleme und Missstände zu melden aber auch ihre Ideen für die städtische Entwicklung mitzuteilen. Für den runden Meldestand sorgte der Hinweis auf illegale Müllablagerungen im Ortsteil Langendorf. Auch bei vielen der anderen Meldungen geht es um Müll auf Wegen und Straßen sowie um Bäume und Hecken, die dringend geschnitten werden müssen. Auch Straßenschäden werden häufig mitgeteilt. Der Großteil der Sachverhalte ist bereits bearbeitet. Etwa 40 offene Fälle liegen derzeit vor. Zu beachten ist, dass die App nur während der Geschäftszeiten der Stadtverwaltung betreut wird. An Wochenenden erfolgt keine Weiterleitung der Hinweise. Die App ist kostenfrei im Apple-App-Store und im Google-Play-Store für Smartphones erhältlich.
„Ich freue mich sehr darüber, dass unsere App von so vielen Bürgerinnen und Bürgern genutzt wird. Ich halte solch ein niedrigschwelliges Medium für den Austausch mit den Menschen in Weißenfels für sehr wichtig. Deshalb war die Einführung einer Beschwerde-App auch ein Ziel meines Wahlkampfes. Die Hinweise auf Missstände zeigen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Weißenfels, an welchen Stellen wir noch besser werden müssen. Besonders aber freue ich mich über die Ideen zur Stadtentwicklung, denn diese Rückmeldungen tragen zur kontinuierlichen Verbesserung der Lebensqualität in Weißenfels bei“, sagte Oberbürgermeister Martin Papke. Für Bürgerinnen und Bürger ist die Nutzung der App kinderleicht. Einfach ein Foto machen und eine kurze Beschreibung hinzufügen. Die Standortinformationen werden automatisch per GPS erfasst und zusammen mit der Meldung an die Stadtverwaltung Weißenfels weitergeleitet. Natürlich kann die Meldung auch zu einem späteren Zeitpunkt ganz bequem von Zuhause aus vorgenommen werden. In diesem Fall sollten Bürgerinnen und Bürger aber Informationen zum Standort der Fotoaufnahme mitschicken. Die Identität der User bleibt immer anonym.